Kirschblüte 2008 – ca. 3 Tage später und anders als vor einem Jahr

23. April 2008 von Florian
Kirschblüte 2008

Eindeutig: Dieses Jahr hat sich der April nicht nur kälter und nässer angefühlt als derjenige 2007: er war es auch. So begann die Kirschblüte 2 – 3 Tage später (was mir wenig erscheint); sie dauerte auch länger. Ganz augenfälliger Unterschied: Vor einem Jahr besuchten teilweise schon morgens viele Hummeln die Blütenpracht; dieses Jahr waren es nur wenige an wenigen Tagen und dann nur um die Mittagsstunden. Immerhin fliegen sie schon ab einer Temperatur von 6°C (Bienen brauchen über 10°C), weil sie sich durch Bewegen ihres Chitinpanzers selbst auf Flugtemperatur bringen können. An den vergangenen Tagen mit viel Regen hingen Blüten und zweige müde herunter und jeder Insektenbesuch blieb aus. Mal sehen, ob und wie sich das auf die Ausreifung der Kirschen auswirkt.

Es war wieder schön, die Wiederholung, den Aufbruch und die Vergänglichkeit jeder Blüte aufzunehmen. Auch wenn mir der derzeit sehr hektische Alltag kaum Zeit zu Betrachtung und Muße gibt.

Und auch hier wieder die Bildfolge dazu >>

… und wiedermal die Osterseen

16. März 2008 von Florian

Wegen angesagtem Schlechtwetter kamen diesmal nicht 30 sondern nur 3 Mitgeher auf meinem schon fast traditionellen GOC-Palmsonntagsspaziergang rund um die Osterseen. Schöne Stimmung, kein Tropfen Regen! Erst als wir im Zug zurück nach München saßen, kam die Regenfront.

Bilder im Webalbum

Am Neujahrstag über die Hörnle bei Unterammergau

1. Januar 2008 von Florian

Von Unterammergau über das Mittlere und Hintere Hörnle und dann hinunter nach Bad Kohlgrub

Bin dieses Jahr an Silvester zuhause geblieben. Konnte trotzdem erst nach halbvier schlafen, weil irgendwelche Idioten genau gegenüber dem Haus, in dem ich wohne, bis nach 3 einen Kracher nach dem anderen zündeten. :((

Bin daher erst kurz vor 11 aus dem Haus und dann mm 13:00 in Unterammergau losgegangen und erst kurz nach 16:00 Uhr auf dem hinteren Hörnle – wunderschön, bei Sonnenuntergang. Eigensinnigerweise bin ich dann nicht über die Bergbahnstation des Lifts den sicheren bzw. einfachen Weg hinunter, sondern den Skianstieg über den Elnrauberg nach Bad Kohlgrub. Bin so satt in die Dunkelheit gekommen: Der LED-Scheinwerfer meines Photohandys hat mich gerettet (ist mit 3 LEDs so stark wie eine Stirnlampe).

Bilder auf picasaweb …

Eine letzte (halbe) Hirschbachtal-Runde

17. Oktober 2007 von Florian

Ich habe wirklich Glück mit meinem „Resturlaub“ im Oktober: Am 17.10. mache ich – mir fiel im Augenblick keine interessantere Wanderung ein, aber das Wetter war zu schön, um nichts zu machen – eine kleine bzw. halbe, aber feine „Hirschbachtalrunde“. Bin erst 9:42 mit der BOB im München losgefahren, aber ich bin fit und bin um dreiviertel zwei auf dem Seekarkreuz, also vom Bahnhof Lenggries zum Gipfel weniger als 3 Stunden. Dort bleibe ich wegen des phantastischen Wetters bis halb drei, dann schnell bei wunderschönem Licht und angenehmsten Bedingungen über die drei Kampen und hinunter auf den Hirschtalsattel (16:45). Um 18:20 bin ich in Lenggries (Bahnhof), wo mir der Zug vor der Nase (wie schon der in der Früh um 8:42) davonfährt…

Bilder im Webalbum

Simetsberg/Estergebirge am 15.10.07 – und oben ist immer noch Sommer!

15. Oktober 2007 von Florian

Als ich am 11.10. vom Hirschberg (Estergebirge) aus den Simetsberg sah, war mir klar, dass ich noch an einem meiner freien Tage, die ich jetzt im Oktober hatte, da hinauf wollte. Wenn man das mit öffentlichen Verkehrsmitteln machen will, geht es wirklich günstig nur an Wochentagen von Montag bis Freitag, weil es da den durchgehenden Zug von München nach Kochel gibt und dieser direkten Anschluss an den Bus nach Wallgau/Mittenwald hat (bis vor ein paar Jahren war das jeden Tag möglich; nur als der „Werdenfels-Takt“ auf 32′ nach der vollen Stunde umgestellt wurde, wurde der Bus-Fahrplan nicht mit umgestellt…).

So machte ich mich am 15.10. auf und fuhr mit dem Zug um 7:57 nach Kochel und dann mit dem Bus nach Einsiedeln am Walchensee. Von dort ist es eine gemütliche, etwas ereignisarme und einfache Wanderung auf den 1840m hohen Simetsberg. Oben war es wiedermal sommerlich… – und neben mir genossen eine Handvoll Wanderer, die von Wallgau aus heraufgekommen waren, die Sonne und die schöne Aussicht. Für den Abstieg hatte ich mir vorgenommen, das ganze Eschenlainetal bis nach Eschenlohe zu gehen, mit allen Kehren gut 15 km – nirgendwo beschrieben, aber wohl machbar. Ich versuchte es einfach und um auf die Forststraße zu gelangen, steigt man erst weglos nach Südwesten ab und findet dann mit etwas Orientierungsgefühl eine Wegspur, die einen durch lichten Wald hinunter zu der Forststraße führt. Es ist eine sehr einsame, wohl selten begangene Gegend: Ich sah eine Gemse und kurz später flatterte ein größeres Huhn ganz nahe bei mir davon, ich vermute ein Rauhfuß- oder Birkhuhn. An Stellen, an denen sich der Weg auf einer Lichtung zu verlieren droht, helfen zwei Steinmanderl. Auf der Forststraße zieht sich der Weg hin: Immer noch eine und noch eine und noch eine Kurve, Kurven, welche die Ausbuchtungen des Tals wie z.B. die Pusterlaine auslaufen und dazwischen gibt es immer wieder kleine Gegenanstiege. Belohnt wird man durch schöne Tiefblicke in die Klamm der Eschenlaine. Verschiedentlich sieht man Marterln für in die Tiefe gestürzte Waldarbeiter. Wie hart und gefährlich die Arbeit an den steilen Waldhängen ist, konnte ich selber sehen, denn auch an diesem Tag fand noch zu später Stunde Holzernte statt: Wild aussehende, sich in Serbokroatisch Anweisungen zurufende Männer bedienten schwere Arbeitsmaschinen, die mit Seilwinden ausgestattet waren. Der Weg war wirklich lang: Für den gesamten Abstieg mit dem langen „Auslauf“ benötigte ich, obwohl ich schnell ging, 3,5 Stunden; kein Wunder, dass diese Wanderung nirgendwo als „Münchner Hausberg“ in der Weise dokumentiert ist …

Hier wieder ein paar Bilder

Und oben auf den Gipfeln ist immer noch Sommer …

11. Oktober 2007 von Florian

Herbstwanderung auf den Hirschberg im Estergebirge (1659m)

Im Tal war es diesig und kühl, oben am Gipfel des Hirschberg war es richtiggehend sommerlich. Eine einsame Wanderung: Den ganzen Tag bin ich nur einem einzigen Menschen (und das war kein Tourist sondern ein Einheimischer) begegnet. Schöner geht’s nicht!

Ein paar Impressionen im Webalbum…

Herbstliche Wanderung abseits vom Rummel im Wendelsteingebiet

9. Oktober 2007 von Florian

Aufgrund Kartenstudiums hatte ich die Idee einer Bergwanderung von Bayrischzell (800m) auf das Wildpalpjoch (1720m) und zurück nach Osterhofen.

Nach Verlassen des Bahnhofs in Bayrischzell ging ich wenige Meter in Fahrtrichtung des Zuges und hielt mich dann links und folgte dem Hinweis zum „Alpen-Warmfreibad“. Bei der nächsten Abzweigung rechts ging ich nicht in Richtung Wendelstein über Hochkreut sondern dem Hinweisschild „Grüne Gumpe“ bzw. Wendelstein über König-Maximilian-Weg nach. Auf dem König-Maximilian-Weg ging es bis in 1140m Höhe, wo auf der Karte das Holzer-Haus (verf.) eingezeichnet ist. An dieser Stelle kreuzt ein Ziehweg den Wanderweg. Dieser führt rechterhand leicht bergauf und verengt sich nach knapp 150m zu einer Trittspur, die nach ca. 100m zu einem Durchlass durch den Weidezaun führt. Immer geradeaus mich „tastend“ treffe ich nach ca. 200m auf eine Art Grenzmarkierung, die mit oranger Farbe besprüht ist. Ich zweigte halblinks ab und stieg weglos auf einem breiten Rücken im Wald weiter auf. Nach weiteren ca. 250m Gehstrecke erreiche ich einen Weidezaun, der linkerhand so niedrig ist, dass man ihn einfach überschreiten kann. Wenige Meter weiter in unveränderter Richtung gehend lichtet sich der Wald und man sieht in Gehrichtung 50m entfernt einen Wegweiser mit den vielen Schildern. Hier (1300m) treffen die Wanderwege zum Wendelstein über Wendelsteiner Alm bzw. Parkplatz Sudelfeld und ein Teersträßchen aufeinander. Ab hier ist der Weg zum Wildalpjoch durchgehend beschildert. Am Gipgelgrat komme ich leider in die Wolke, was aber kein Problem ist; größere bergsteigerische Anforderungen sind nicht gegeben.

Auf dem Rückweg gehe ich beim „Holzer-Haus“ einfach gerade aus und bleibe auf dem eine Rechtskurve beschreibenden relativ steil absteigenden groben Ziehweg. Nach wenig mehr als einem Kilometer treffe ich auf den „Haas-Fertigbau-Trail“, in den ich rechts einbiege. Nach einem kurzen Gegenanstieg geht es sanft über Wiesen in Richtung BOB-Haltepunkt Osterhofen. Alles in Allem 5 Stunden gemütliches Wandern – und kaum einem Menschen begegnet – außer am Gipfelgrat beim Rückweg 3 Bundeswehrsoldaten.

Bilder gibts – wie immer – im Picasa-Webalbum

GOC-Wanderung im Tölzer Land

13. Mai 2007 von Florian

Bei wunderbarem Föhnwetter gingen ca. 25 Teilnehmer bei meiner im Rahmen des GOC-Programms angebotenen Wanderung von Reichersbeuern über Marienstein und den Rechelkopf nach Obergries mit. Die Stimmung war hervorragend – und diesmal anders als ein Jahr davor keine Kühe auf dem Gipfel.

Bilder gibt’s im Picasa-Webalbum

Bergwanderung am Nachmittag: Von Bichl über den Zwieselberg nach Obergries

13. April 2007 von Florian

Unterhalb des Gipfels des Zwieselbergs Blick auf die BenediktenwandNach ein paar Haushaltsarbeiten bin ich doch noch ‚rausgekommen, hab den Zug Richtung Mittenwald um 13:32 genommen und bin nach Umstieg in Tutzing um 14:43 in Bichl bei Benediktbeuern angekommen. Über Oberbichl auf nicht markierten Wegen nach Karte immer auf dem Hangrücken auf den Angerlkopf (1262m) und weiter über den Stallauerkopf (1332m) auf den Zwieselberg (1348m). Dort traf ich einen einheimischen Wanderer, der vermutete, dass ich von Bad Heilbrunn heraufgekommen sei, und der dann, als ich gewantwortet hatte, dass ich von Bichl raufgekommen sei, ein anerkennendes „oha, des mochd ned ajeda“ zurückgab. Er meinte auch, dass ich Glück gehabt habe, weil der Weg um die Jahreszeit so bazig sei, dass es einem im Schlamm die Schuhe ausziehen würde.

Abstieg nach Schnait und Arzbach. Auf der Fußgängerbrücke ging es über die Isar nach Obergries, wo mir der BOB-Zug um 20:24 vor der Nase davon fuhr (im wahrsten Sinne des Wortes: ich kam auf der falschen Seite der Gleise raus …), weshalb ich erst den Zug um 21:24 nehmen konnte und um 23:00 wieder zuhause war.

Eine insgesamt schöne Wanderung von knapp 5 1/2 Stunden reiner Gehzeit und – mit Gegenanstiegen – 800 Höhenmeter im Anstieg und 700 im Abstieg (Obergries ist 100m höher als Bichl); ich werde sie im GOC-Programm anbieten. Wiedermal, wohl aus Zeitmangel, zu wenig fotografiert…

Kirschblüte in München – dieses Jahr exakt zu Ostern

11. April 2007 von Florian

Kirschblüte in MünchenIn Japan ist die Kirschblüte ein wichtiges Datum; im Wetterbericht wird zugleich mitgeteilt, auf welcher Höhe (nach Norden) sich gerade die „Kirschblütenfront“ befindet. Näheres hierzu in Wikipedia. Auch für mich markiert der Kirschbaum vor meinem Küchenfenster mit seiner Blüte jedes Jahr das endgültige Ende des Winters. Dieses Jahr waren es die Tage vom 3.4. bis zum Osterdienstag, in der die ersten Blüten aufsprangen bis zur vollständigen Blüte.Wenn in Japan die Kirschblüte für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit steht, so kann ich das sehr gut nachvollziehen: Es ist eine unvergleichliche Blütenpracht, die den Aufbruch in die neue Vegationsperiode markiert – und mit der vollen Blüte fallen schon die ersten weißen Blütenblätter wie verspätete Schneeflocken zu Boden und irgendwann, in wenigen Tagen, ist das Klinkerpflaster im Hof mit dem Weiß der vergangenen Blütenpracht bedeckt…