Herbstliche Wanderung abseits vom Rummel im Wendelsteingebiet

Aufgrund Kartenstudiums hatte ich die Idee einer Bergwanderung von Bayrischzell (800m) auf das Wildpalpjoch (1720m) und zurück nach Osterhofen.

Nach Verlassen des Bahnhofs in Bayrischzell ging ich wenige Meter in Fahrtrichtung des Zuges und hielt mich dann links und folgte dem Hinweis zum „Alpen-Warmfreibad“. Bei der nächsten Abzweigung rechts ging ich nicht in Richtung Wendelstein über Hochkreut sondern dem Hinweisschild „Grüne Gumpe“ bzw. Wendelstein über König-Maximilian-Weg nach. Auf dem König-Maximilian-Weg ging es bis in 1140m Höhe, wo auf der Karte das Holzer-Haus (verf.) eingezeichnet ist. An dieser Stelle kreuzt ein Ziehweg den Wanderweg. Dieser führt rechterhand leicht bergauf und verengt sich nach knapp 150m zu einer Trittspur, die nach ca. 100m zu einem Durchlass durch den Weidezaun führt. Immer geradeaus mich „tastend“ treffe ich nach ca. 200m auf eine Art Grenzmarkierung, die mit oranger Farbe besprüht ist. Ich zweigte halblinks ab und stieg weglos auf einem breiten Rücken im Wald weiter auf. Nach weiteren ca. 250m Gehstrecke erreiche ich einen Weidezaun, der linkerhand so niedrig ist, dass man ihn einfach überschreiten kann. Wenige Meter weiter in unveränderter Richtung gehend lichtet sich der Wald und man sieht in Gehrichtung 50m entfernt einen Wegweiser mit den vielen Schildern. Hier (1300m) treffen die Wanderwege zum Wendelstein über Wendelsteiner Alm bzw. Parkplatz Sudelfeld und ein Teersträßchen aufeinander. Ab hier ist der Weg zum Wildalpjoch durchgehend beschildert. Am Gipgelgrat komme ich leider in die Wolke, was aber kein Problem ist; größere bergsteigerische Anforderungen sind nicht gegeben.

Auf dem Rückweg gehe ich beim „Holzer-Haus“ einfach gerade aus und bleibe auf dem eine Rechtskurve beschreibenden relativ steil absteigenden groben Ziehweg. Nach wenig mehr als einem Kilometer treffe ich auf den „Haas-Fertigbau-Trail“, in den ich rechts einbiege. Nach einem kurzen Gegenanstieg geht es sanft über Wiesen in Richtung BOB-Haltepunkt Osterhofen. Alles in Allem 5 Stunden gemütliches Wandern – und kaum einem Menschen begegnet – außer am Gipfelgrat beim Rückweg 3 Bundeswehrsoldaten.

Bilder gibts – wie immer – im Picasa-Webalbum

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