Hält Stress vom Bloggen ab?

Die „besten Jahre“ sind die stressigsten meldet rp-online unter Bezugnahme auf das GEWIS-Institut, das vom Männermagazin „BestLife“ beauftragt worden war. Naja, sicher keine ernsthaft soziologisch relevante Forschung, aber doch ein Indiz. Das entspricht auch meiner Wahrnehmung bei mir bekannten Männern. Und für mich kann ich es ebenso bestätigen. Ich sehne mich nach stressärmeren Zeiten, in denen ich wieder mehr zum Bloggen komme, vielleicht sogar einfach mal aus Langeweile … 😉

Jetzt habe ich Urlaub, aber viel zu kurz, um den Stress ganz von mir abfallen zu lassen – o.k., aber vielleicht eine Chance, wieder etwas mehr zu bloggen.

🙂

2 Kommentare to “Hält Stress vom Bloggen ab?”

  1. Fritz schreibt:

    vielleicht ist es auch die mangelnde disziplin zur gepflegten musse, die uns „best-agers“ die zeit zum geniessen der eigenen vorlieben verschenken lässt: zu viel ideen, zu viel fremdbestimmtes erfüllen und tun …

    … oder ist es die schrumpfende wahrnehmung der zeit, die bei aller erfüllung immer schneller zu rinnen scheint?

  2. Florian schreibt:

    Danke für den Kommentar! Ja, zu viel fremdbestimmtes Erfüllen und Tun, das vor allem das Berufsleben bestimmt – das dürfte es sein. Genau dieses ständige Gefordertwerden fordert Disziplin, nicht nur zur gepflegten Muße, denn insgesamt zum Ausgleich von Belastung und Stress. Hinzu kommt: Die Muße gilt Nichts in der männlichen Leistungsgesellschaft, hat den Ruf der Faulheit und Disziplinlosigkeit – da wird möglichst jede freie Minute mit möglichst leistungstorientierten Aktivitäten wie Sport vollgestopft, oder mit der krampfhaften Suche nach irgendwelchen Vergnügungen oder Sex. Dabei geht es nur um Ablenkung? Jedenfalls kommt es/er nicht zur Besinnung auf sich selbst, was man(n) wirklich braucht, um vom Stress „‚runterzukommmen“. Psychosomatische Erkrankung vorprogrammiert?
    Liebevolle Disziplin bei der Pflege der Muße: Vielleicht der erste Schritt weg von „fremdbestimmten Erfüllen und Tun“ und zu mehr Autonomie?

Antwort eingeben