Könnte da nicht der Minister dem Hausmeister sagen, er solle doch mal die Flex nehmen und …

Das heutige Bayer. Wirtschaftsministerium wurde 1937/38 von German Bestelmeyer gegenüber dem Bayer. Nationalmuseum in der Prinzregentenstraße im Sinne eines den Platz ergänzenden Ensembles als „Luftgaukommando Süd“ erbaut. Der Charakter des ganzen Gebäudes, insbesondere die mit Stahlhelmen dekorierten Sprenggiebel des Turmes machen deutlich, aus welcher Zeit das Bauwerk stammt und aus welchem Geist heraus es geschaffen wurde. Nicht schön. Und vielleicht hätte man das Ganze historisch-architektonisch aufarbeiten können; o.k., war vielleicht zu teuer… Aber dass man das Hakenkreuzdekor der Durchbrüche der Hofmauer an der Oettingenstraße seit 60 Jahren nicht entfernt hat (Immerhin handelt es sich um ein strafbewehrt verbotenes Symbol einer verfassungswidrigen Organisation), kann ich einfach nicht verstehen. Da müsste doch der Hausherr, also der Wirtschaftsminister, nur seinen Hausmeister beauftragen, die Flex zu nehmen und die Swastikas sauber rauszuschneiden. Zeitaufwand: Ein Vormittag. Kostenpunkt: Ca. 1 EUR für eine Flexscheibe. Soviel zum Thema vergessene Aufarbeitung/Entsorgung …
Einer der Durchbrüche der Hofmauer des Bayer. Wirtschaftsministeriums mit Hakenkreuzdekor

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