Der Traum vom erholsamen Schlaf

Derzeit (13.-15. Oktober 2005) findet in Berlin die 13. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) unter dem Titel “Der Traum vom erholsamen Schlaf” statt. Schlafforscher beschäftigen sich auf diesem Kongress mit der Frage, was gesunder Schlaf ist, wie lange Menschen schlafen sollten, um einen Erholungseffekt zu erzielen und mit Schlafstörungen.

Wenn es nach dem gegenwärtigen Stand der Schlafforschung geht, habe ich kein Schlafproblem, wenn ich mich beim Aufwachen unerholt fühle: Ich gönne mir einfach zu wenig Schlaf. Vor 100 Jahren betrug die durchschnittliche Schlafdauer bei uns noch ca. 9 Stunden; gegenwärtig beträgt die durchschnittliche Schlafdauer der Mitteleuropäer 7 bis 7, 5 Stunden; ich gönne mir ca 5,5 bis 7 Stunden. Acht Stunden aber werden von Schlafforschern für notwendig erachtet, um wirklich erholt aufzuwachen, denn erst nach 7 Stunden beginnt die eigentliche “Erholungsphase”. Sicher mag das individuell sehr unterschiedlich sein – auch aus genetischen Gründen (Forschern ist es gelungen, Mäuse zu züchten, die weniger schlafen als ihre Artgenossen… nein, wir sind natürlich keine Mäuse! ;) ), aber es ist doch ein Trend zu beobachten, dass wir tendenziell zu wenig schlafen, unsere “wertvolle Zeit” nicht “verschlafen” wollen und außerdem – gerade in Großstädten – oft einen durch Licht und Lärm gestörten Schlaf haben. So gesehen ist verschlafene Zeit “gut angelegte” Zeit.
Die DGSM hat auf ihrer Seite “101 Fragen und Antworten zum Thema Schlaf und Träume” ins Netz gestellt. Lesenswert!

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