GOC-Wanderung auf die Benediktenwand
Zu 18t waren wir auf der von mir im Rahmen des GOC angebotenen Wanderung auf bzw. über die Benediktenwand. Das phanastiche Wetter lud ein zu einer Wanderung dieser Art – und man fühlte sich geradezu “entschädigt” für die vielen verregneten Wandertage im vergangenen Sommer.
Es ist im Herbst sicher der schönste Aufstieg auf die Bene’wand, wenn man den BOB-Zug ab München um 7:40 nimmt und dann mit dem Anschluss-Bus des RVO in die Jachenau, genauer Petern fährt, und erst auf der Forststraße durch den Wald und dann nach der Bichler Alm (1430m) steil aber unschwierig auf den Gipfelaufbau des Berges sich aufschwingt. Sonnig aber nicht heiß – und fast immer, oft noch im November, schneefrei.
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Der Ausblick vom Gipfel der Benediktenwand (1801m) am 9.10.05 mit Benediktbeuern, Penzberg und im Hintergrund der Starnberger See – das gab es den ganzen verregneten Sommer nicht…
Eine richtig lange Bergwanderung (7 bis 8 Stunden reine Gehzeit) wird es dann, wenn man über den östlichen Grat – die Abzweigung zur Tutzinger Hütte links liegenlassend – erst in Richtung Brauneck (bis zum Rotohrsattel), dann sich halblinks haltend in Richtung Probstalm absteigt. Da heißt es vorsichtig gehen, denn der Felsen ist speckig von vielen Sohlen – und mit Feuchtigkeit und Lehm “geschmiert”; aber an wirklich steilen Stellen gibt es Seilsicherung, so dass der Weg zwar nicht angenehm aber auch nicht gefährlich ist. Nach der Probstalm, wo wir nochmal eine Pause im schönsten Sonnenlicht einlegten (die Bänke vor der Hütte sind wirklich einladend) war es weiterhin ein “Geeier” auf feuchtschmierigem Kalkgestein – und ich war wirklich froh, Teleskopstöcke zu haben. Unten im Längental wird es flach – und nach der Längenthal-Alm geht rechts ein neu hergerichteter Weg Richtung Brauneckbahn-Talstation, den man dann aber Richtung Kaserne verlässt: Der beste Weg, wenn man wieder zum Bahnhof will – und alles gut bezeichnet.