Seelenstriptease zu Lasten der Gesundheit
Britische Psychologen widerlegen laut taz die Lehrmeinung, dass das Schreiben eines Tagebuchs heilsam für das seelische Gleichgewicht sei.
Allerdings heißt es am Ende des Artikels: “Andererseits gesteht die Forscherin zu, dass man den von ihr ermittelten Zusammenhang auch anders deuten könne. Dass nämlich Menschen mit angegriffener Gesundheit mehr zum Tagebuchschreiben neigen als andere. “Wir konnten nicht zeigen, was zuerst da war – das Schreiben oder die Gesundheitsprobleme”, so Duncan.” Der Meinung neige ich eher zu, auch wenn bekannt ist, dass Probleme wie Ängste und Sorgen (insbesondere wenn sie irrational übersteigert sind) dadurch verstärkt werden, wenn man ihnen starke Aufmerksamkeit schenkt. Möglicherweise bedingt sich da einiges gegenseitig (wie ja die systemische Therie insgesamt eher von Wirkungskreisläufen als von linearen Zusammenhängen ausgeht).
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